Experimentierfeld DigiMilch – Vernetzung vom Feld bis in den Melkstand

zwei Personen mit Laptop in der Hand stehen in einem Kuhstall

Foto: Kastner

Digitalisierung in der Prozesskette Milcherzeugung

Arbeitsintensiv, körperlich anstrengend und wenig digital – so sieht die Arbeit auf einem familiengeführten Milchviehbetrieb oft aus. Die Tiere müssen nicht nur gemolken, sondern auch mit Futter versorgt werden. Um den Landwirt bei diesen Arbeiten zu unterstützen, gibt es bereits digitale Lösungen wie beispielsweise den Fütterungsroboter, der den Tieren das Futter automatisch vorlegt. Das Projekt DigiMilch prüft die Eignung der einsetzbaren Technik und erfasst die Einsatzerfahrungen der Landwirte. Bestehende Lücken oder Defizite der smarten Lösungen werden aufgezeigt.
Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit Start-ups und renommierten Firmen der Agrartechnik neue Produkte entwickelt und getestet.

Aktuell

Umfrage: DigiMilch braucht Ihre Hilfe

Zwei Personen schauen auf ein Tablet und lachen

Welche digitalen Hilfsmittel setzen Praxisbetriebe im Bereich der "vernetzten Stalltechnik" und "tierindividuellen Sensorsysteme" ein – diese Frage beschäftigt die Mitarbeiter des Experimentierfelds DigiMilch. Mit Hilfe Ihrer Teilnahme an der Umfrage kommt das Team dieser Antwort näher.  Mehr

Exkursion: Projekt-Landwirte treffen sich in Kirchweidach

Teilnehmer der Exkursion stehen mit Sicherheitsabstand um Dr. Bernhard Haidn, er begrüßt die Teilnehmer

8 Projekt-Landwirte des Experimentierfeldes DigiMilch trafen sich Mitte Oktober mit 6 Herstellern für Landtechnik und 3 landwirtschaftlichen Organisationen auf dem Betrieb von Christian Auer in Kirchweidach. Der intensive Austausch zur Digitalisierung im Bereich Wirtschaftsdüngermanagement, sensorgestützte Ertragsermittlung und Fütterungsmanagement stand im Fokus der Exkursion.  Mehr

Die Zeit ist reif: Silomais richtig ernten

Ein Feldhäcksler bei der Maisernte

Die Maisernte ist in vollem Gange. Damit die Maissilage später zu einer wertvollen Futtergrundlage für die Milchkühe wird, gilt es einiges zu beachten.  Mehr

Weitere Meldungen

Der erste Schnitt: Hohe Zuckergehalte in Grassilage enthalten

Ein Ladewagen auf Grünland

Die Grassilagen des ersten Schnitts 2020 enthielten hohe Zuckergehalte. Das zeigen die knapp 300 eingegangenen Futterproben, die vom LKV-Futtermittellabor in Grub untersucht wurden. Darunter waren auch Grassilagen aus den Praxisbetrieben von DigiMilch.  Mehr

Milchviehbetriebe überdurchschnittlich hoch automatisiert

Ansetzen eines Melkbecher bei einer Kuh im Melkroboter

Beste Voraussetzungen für das Experimentierfeld DigiMilch: 8 von 10 Landwirten setzen in Deutschland auf digitale Technologien. Das geht aus einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank (LR) hervor.  Mehr

Das Team von DigiMilch stellt sich vor

Collage von Porträtbildern

DigiMilch umfasst bisher ein 15-köpfiges Team in den fünf Demonstrationsprojekten. Bei Fragen wenden Sie sich am besten per Telefon oder E-Mail direkt an Ihren Ansprechpartner.  Mehr

Projektbeschreibung DigiMilch

Mehrere Fleckviehkühe im Fressgitter

Um die Prozesskette der Milcherzeugung effizienter und nachhaltiger zu gestalten, liegt das Augenmerk bei DigiMilch darauf, schon technisierte und automatisierte Teilprozesse mit einem sensorgestützten Herdenmanagement zu vernetzen.  Mehr

Grub live auf der Grünen Woche in Berlin: DigiMilch stellt sich vor

Person im Stall vor einer Kamera

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin übergab die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, Zuwendungsbescheide an Experimentierfelder der Landwirtschaft. Das Projekt-Team DigiMilch der Landesanstalt für Landwirtschaft nahm bereits im vergangenen Herbst den begehrten Bescheid entgegen – und berichtete jetzt per Liveschaltung aus dem Milchviehstall in Grub über das Projekt.  Mehr

Übersicht

Vorteile für Landwirte

DigiMilch ist ein Experimentierfeld bei dem smarte Ideen für Feld, Stall und Melkstand getestet werden – dafür brauchen wir engagierte Landwirte, die die Technik in ihrem Betrieb einsetzen.
Dabei nehmen Sie aktiv am landwirtschaftlichen Wandel teil und wirken beim Fortschritt im Bereich Landwirtschaft 4.0 mit. Der Mehrwert der digitalen Technologien wird Ihnen schnell bewusst, aber auch Schwächen und Hemmnisse bei dem Digitalisierungsvorhaben entgehen Ihnen nicht. Durch dieses Wissen können Sie Investitionsentscheidungen leichter treffen und ihren Betrieb wettbewerbsfähiger machen.
Auf dem Feld und im Stall wirkt sich die Teilnahme am Projekt DigiMilch im Idealfall direkt auf Ihren Geldbeutel aus - durch die Unterstützung des Betriebsmanagements erfolgt ein bedarfsgerechterer und effizienterer Betriebsmitteleinsatz. Das spart bares Geld und erhöht die Ressourceneffizienz.
Bei Veranstaltungen im Rahmen von DigiMilch vernetzen Sie sich mit Ihren Berufskollegen und tauschen Ihre Erfahrungen aus. Darüber hinaus wird der Aufwand für Ihre Teilnahme am Projekt finanziell entschädigt.

Die fünf Demonstrationsprojekte

Das Experimentierfeld DigiMilch beschäftigt sich mit allen Bereichen der Prozesskette der Milcherzeugung. Im Detail sind das Wirtschaftsdüngermanagement, sensorgestützte Ertragsermittlung, Fütterungsmanagement, vernetzte Stalltechnik und vernetzte, tierindividuelle Sensoren.
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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) (ptble)

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Infomaterial

grafische Zeichnung einer Kuh

Grub live auf der Grünen Woche

Mann in einem Stall