Agrarstruktur und Umweltökonomik

Strukturanalysen und Entwicklungsabschätzungen, die ökonomische Bewertung von Nutzungseinschränkungen und die Mitwirkung bei strukturpolitischen Fördermaßnahmen sind die Kernaufgaben des Arbeitsbereichs "Agrarstruktur und Umweltökonomik".

Kontakt
Arbeitsbereich Umweltökonomik und Agrarstruktur
Koordination: Martina Halama
Tel.: 08161 8640-1245
E-Mail: Agraroekonomie@LfL.bayern.de

Themen

Kalkulationsprogramm
Klima-Check Landwirtschaft

Person beim Eintippen von Zahlen auf einem Tablet-Computer

Wie viele Treibhausgasemissionen erzeugt mein Betrieb? Diese Frage gerät zunehmend in den landwirtschaftlichen Fokus. Mit einem neuen Planungsprogramm lässt sich abschätzen, wie viele Treibhausgasemissionen ein Betrieb erzeugt. Zudem besteht die Möglichkeit Szenarien zu berechnen und Vermeidungspotentiale zu analysieren.  Mehr

Der ökologische Landbau gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung

Teaser-Foto zum Teaser-Text des Beitrages "Der ökologische Landbau gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung"

Immer mehr ökologisch wirtschaftende Betriebe und immer mehr ökologisch bewirtschaftete Fläche: Das zeigen die Zahlen aus der Antragstellung der Landwirtinnen und Landwirte. Seit Jahren kennt der ökologische Landbau in Bayern nur eine Richtung: nach oben. Die jeweils im Juni und im November aktualisierten Daten lassen detaillierte Einblicke in die Flächenbewirtschaftung und die Viehhaltung der bayerischen Biobetriebe zu.  Mehr

Monitoring von Fördermaßnahmen

Eine Frau am Schreibtisch vor einem offenen Ordner. Sie bedient einen Taschenrechner und schreibt mit der anderen Hand.

Foto: Angelika Warmuth

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erhebt das Institut für Agrarökonomie (IBA) Daten zu Agrarfördermaßnahmen und erstellt die Monitoringtabellen für die Berichterstattungen gegenüber dem Bund und der EU-Kommission.  Mehr

Untersuchungen zur Agrarstruktur in Bayern
Strukturwandel in der Landwirtschaft – Betriebsgröße

Getreidefeld

Die durchschnittliche Flächenausstattung bzw. Betriebsgröße in Bayern stieg von 24,4 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF) im Jahr 2005 auf 30,6 ha LF im Jahr 2021. In Abhängigkeit von Region und sozio-ökonomischem Betriebstyp verliefen die Entwicklungen jedoch sehr unterschiedlich.  Mehr

Weitere Beiträge

THG-Maßnahmencheck

Eine Fleckviehkuh blickt aus dem Stall

Foto: Tobias Hase, StMELF

Das Projekt will die Fragen beantworten: Was können wir tun, um Treibhausgas-Emissionen in der Milchkuhhaltung zu reduzieren? Und wie wirken sich Maßnahmen zum Klimaschutz in der Milchkuhhaltung auf andere ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsziele aus?  Mehr

CO2-Fußabdruck Milch und Rindfleisch in Bayern

Fleckviehmilchkühe beim Fressen im Stall

Für rund 300 bayerische Milchviehbetriebe wird der CO2-Fußabdruck pro kg Milch berechnet. Um den in Bayern üblichen Zweinutzungsrassen gerecht zu werden, wird dabei der Beitrag der Milchviehhaltung zur Produktion von Rindfleisch berücksichtigt, indem die entstehenden Treibhausgas-Emissionen auf die Koppelprodukte Milch und Rindfleisch aufgeteilt werden.  Mehr

"BioReSt" – Vorbereitung einer bayerischen Biomasse-Ressourcenstrategie

Blühender Raps in Nahaufnahme mit Biene

Foto: Rita Haas, TFZ

Die Verwertung regionaler biogener Rest- und Abfallstoffe gewinnt im Rahmen einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Im Projekt "BioReSt" werden das Potenzial biogener Ressourcen in Bayern abgeschätzt und mögliche Wertschöpfungsketten für biogene Ressourcen/Reststoffe analysiert. Die LfL als Projektpartner wird die Menge der in der Landwirtschaft anfallenden Biomasse abschätzen, den unterschiedlichen Verwertungsrichtungen zuordnen und mögliche Entwicklungsszenarien aufzeigen.  Mehr

THG-Vermeidung Landwirtschaft: Klima-Check

Hopfen-THG-Kosten

Um die im Rahmen der Klimaschutzoffensive Bayern gesteckten Ziele zu erreichen, soll ein Klima-Check für landwirtschaftliche Betriebe entwickelt werden. Dieser Klima-Check soll es Landwirten und Beratern ermöglichen, landwirtschaftliche Praktiken im Hinblick auf ihre Klimawirkung zu bewerten.  Mehr

InVeKoS-Flächenentzug in den Jahren 2008 bis 2017

deedwf

Im Durchschnitt des Betrachtungszeitraums verlor die Landwirtschaft täglich 12,5 Hektar InVeKoS-Fläche. Rund 60 Prozent davon entfielen auf Siedlungs- und Verkehrsflächen. Diese Nutzungen nahmen tendenziell höher bewertete Böden in Anspruch, während neue Vegetationsflächen auf tendenziell schlechteren Standorten entstanden.  Mehr

THG-Minderung in der Landwirtschaft

Entwicklung der THG-Emissionen in Deutschland von 1990 bis 2014

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 % zu reduzieren. Dazu wird auch die Landwirtschaft einen substanziellen Beitrag leisten müssen. Im Projekt werden geeignete Ansatzpunkte zur Reduktion von Treibhausgasen in der Landwirtschaft auf Basis von einzelbetrieblichen Daten erarbeitet und ökonomisch und ökologisch bewertet.  Mehr

Agrarumweltmaßnahmen in Bayern – Analyse der Inanspruchnahme 2007–2017

Der Umfang der Maßnahme mit Schnittzeitpunkt 15.6. hat sich seit 2007 verdreifacht und lag 2017 bei 24.511 Hektar

Rund 48 Prozent der bayerischen landwirtschaftlichen Betriebe haben im Jahr 2016 Agrarumweltmaßnahmen umgesetzt. Diese Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Pflege der Kulturlandschaft. Hierfür wurden allein im Jahr 2016 rund 235 Millionen Euro an Fördermittel eingesetzt.  Mehr

Empfehlungen für Ausgleichsleistungen in Wasserschutzgebieten

Verkehrsschild Wasserschutzgebiet

In Wasserschutzgebieten ist es möglich, zur Gewährleistung der Qualität des bayerischen Trinkwassers Bewirtschaftungsauflagen, die die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung einschränken, zu erlassen. Landwirte können in diesem Fall einen finanziellen Ausgleich erhalten. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hilft bei der Berechnung der Höhe dieser Ausgleichsbeträge.  Mehr

Analyse des ländlichen Raums für das bayerische Entwicklungsprogramm 2014–2020

Bayernkarte Bevölkerungsentwicklung 2000-2010

Was sind die Stärken und Schwächen des ländlichen Raums, welche Entwicklungschancen ergeben sich, welche Risiken drohen? Die Antworten auf diese Fragen fließen ein in das bayerische Entwicklungsprogramm 2014–2020, auf dessen Grundlage EU-Fördermittel beantragt werden können.  Mehr

Anbaueignung für Sojabohnen in Bayern

Karte der Anbaueignung für Soja in Bayern

Für eine schnelle Orientierung zur Eignung bayerischer Ackerbaustandorte zum Sojaanbau wurden Karten erstellt. Neben den Bodenverhältnissen sind darin die Wärme- und Niederschlagsverhältnisse in wichtigen Wachstumsphasen der Sojabohnen berücksichtigt. Die Aussagen sind Ergebnis einer Zusammenarbeit der LfL mit dem Deutschen Wetterdienst – Agrarmeteorologie Weihenstephan und Offenbach.   Mehr

Agrarstrukturentwicklung in Bayern

Grafik Entwicklung der Zahl der Betriebe von 1995 bis 2014

Die Größenverhältnisse der landwirtschaftlichen Betriebe sowie deren Viehbestände und Flächengrößen beschreiben die Agrarstruktur. Diese hat großen Einfluss auf die Einkommensmöglichkeiten und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Weniger, dafür aber größere Betriebe, ungünstige Schlaggrößen und zurückgehende Tierzahlen prägten die Entwicklung der bayerischen Landwirtschaft in den vergangenen Jahren. Derzeit gibt es in Bayern noch rund 110.000 Betriebe, davon 80.710 mit Viehhaltung.  Mehr

Direktzahlungen in der EU-Förderperiode 2014–2020

Maishäcksler auf Feld

Auch wenn noch nicht alles klar ist, zeichnen sich ab 2014 doch wesentliche Änderungen gegenüber den bisherigen Direktzahlungen ab. Neu sind beispielsweise die Greeningkomponente, die an spezielle Auflagen gebunden wird, und der Aufschlag für Junglandwirte.  Mehr

Analyse der Haltungssysteme in der bayerischen Milchviehhaltung

Foto Braunvieh im Stall beim Fressen

Die LfL-Studie untersucht für das Jahr 2016 die Haltungsformen in bayerischen Milchviehbetrieben. Mit einem Anteil der (größtenteils ganzjährigen) Anbindehaltung von 60 % bezüglich Betrieben, 35 % bezüglich Kühen und 30 % bezüglich der Milchmenge ist diese Stallform nach wie vor strukturprägend und für die bayerische Milcherzeugung ein wichtiger Pfeiler.  Mehr