Institute for Animal Breeding
Institut für Tierzucht

Die tierische Erzeugung ist die wichtigste Einkommensquelle der bayerischen Landwirte. Das genetische Potenzial der Nutztiere und die Leistungsfähigkeit moderner Fütterungs- und Haltungssysteme stehen in einer synergistischen Wechselwirkung. Die Tierzucht ist die "Konstruktionsabteilung" der tierischen Erzeugung und somit bedeutsam für eine moderne Landwirtschaft.

Aktuell

Zuchtwertschätzung – August 2020

Praxisinformationen
Analysen zum Zuchtprogramm 2020 bei Fleckvieh und BrownSwiss

Neben den mittleren Zuchtwerten nach Besamungsstationen, der Entwicklung der Zuchtwerte über die vergangenen Jahre (genetische Trends) und Zahlen aus der Exterieurbewertung wird auch auf stark eingesetzte Bullenväter, Linienführung sowie auf die Entwicklung von Inzucht- und Verwandtschaftskoeffizienten eingegangen.   Mehr

LfL-Standpunkt
A2-Milch: A2 or not A2?

Seit dem Jahr vermarktet die australische a2-Company Milch, von der sie behauptet, sie habe besondere gesundheitliche Eigenschaften. Nach Ansicht des Unternehmens bewirkt eine in normaler Milch vorkommende Eiweißvariante, das sog. A1-Kasein, eine schlechtere Verträglichkeit von Trinkmilch. Zahlreiche wissenschaftliche Studien sollten diese Aussage belegen, haben aber bis heute keine überzeugenden wissenschaftlichen Erkenntnisse geliefert. Dennoch versuchen einige Milcherzeuger, A2-Milch auch am deutschen Markt zu platzieren. Der LfL-Standpunkt erläutert den gegenwärtigen Stand des Wissens zu diesem Thema.  Mehr

Zukunft der Tierhaltung in Bayern: LfL – Wir arbeiten daran
Jahresbericht der LfL 2019: Schwerpunktthema "Nutztiere"

Kuhfell

Die LfL stellt den neuen Jahresbericht vor, das diesjährige Themenheft beschäftigt sich mit der Zukunft der Tierhaltung in Bayern. Das Wohlbefinden der Tiere, die Natur und der Klimaschutz sowie die Ökonomie stehen im Zentrum der Arbeit. Der Bericht zeigt an sieben Themen aktuelle Forschungsergebnisse, erlaubt interessante Einblicke und erklärt die vielschichtigen Zusammenhänge.  Mehr

Verantwortungsvolle Tierzucht für Bayern Info

BayernGO – Stärkung der bayerischen Ferkelerzeugung durch nachhaltigkeits- und tierwohlorientierte Selektionsmaßnahmen

Eine Jungsau stehend auf Sand

Ziel des Projektes ist es, eigenremontierenden Ferkelerzeugern mit Hilfe der genomischen Selektion auch einen Zuchtfortschritt über die Sauenseite zu ermöglichen. Gleichzeitig soll in den Betrieben das Auftreten von Erbfehlern vermindert und die genetische Resistenz gegen bestimmte Produktionskrankheiten erhöht werden.   Mehr

BaZI Schwein: Bayerische Zuchtwert-Informationen

Pietrain-Eber "Wadmus"

Kürzlich wurden neue Zuchtziele für die bayerische Schweinezucht verabschiedet. Parallel dazu hat auch das Institut für Tierzucht der LfL die Verfahren zur Zuchtwertschätzung weiter verbessert. Aus diesen Anlässen wurden die "Erläuterungen zur Zuchtwertschätzung", in denen die Zuchtwertschätzung beim Schwein in Bayern ausführlich beschrieben wird, aktualisiert.  Mehr

Forschungsprojekte am Institut für Tierzucht

Die Forschung am Institut für Tierzucht deckt alle Bereiche der Tierzüchtung ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Methoden für Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzung. Besonderen Wert legen wir auf die Entwicklung von Verfahren, die zur züchterischen Verbesserung des Wohlbefindens von Nutztieren beitragen.

Übersicht: Forschungsprojekte der LfL (mit Projektsuche)

Zuchtwertschätzung Rind

Aufnahme neuer Exterieurmerkmale in die MACE-ZWS Interbull

Die internationalen Braunviehzüchter haben eine Reihe neuer Exterieurmerkmale definiert. Um diese international nutzen zu können, muss jedes Land diese in die internationale Zuchtwertschätzung bei Interbull (MACE) integrieren.  Mehr

Fleckvieh-Kuh(Q) – Lernstichprobe FleQS

Für die Zucht auf Gesundheitsmerkmale, Umweltfreundlichkeit und Tierverhalten sind neue züchterische Ansätze notwendig. Bayern baut in den nächsten drei Jahren eine Kuh-Stichprobe für die Rasse Fleckvieh auf. Dabei werden über 90.000 Kühe untersucht und neue Zuchtwertschätzungen für Eutergesundheit, Fruchtbarkeit und Stoffwechselstabilität entwickelt.  Mehr

Erstmals Single-Step-Zuchtwerte für Exterieurmerkmale – Wichtiger Schritt in der Zuchtwertschätzung

Das Fleckvieh ist international eine der ersten Rassen, die das „Single-Step-Verfahren“ in einer Routine-ZWS einsetzt. Das neue Verfahren ermöglicht die Berücksichtigung von Typisierungsergebnissen von Kühen in der Lernstichprobe und verbessert so die Sicherheit der Zuchtwertschätzung.   Mehr

Braunvieh-Vision

Das Projekt steht für die Etablierung neuer Gesundheitsmerkmale in der Zucht durch Aufbau einer weiblichen Lernstichprobe für die genomische Selektion beim Braunvieh. Mithilfe des Projektes soll die Zucht auf Gesundheit und Robustheit durch die Erfassung der neuen Merkmale gefördert werden.  Mehr

Entwicklung eines gemeinsamen Konzepts Ökologischer Gesamtzuchtwert (ÖZW) mit Österreich

Ökobetriebe verlangen spezifische Zuchtwerte, die ihren besonderen Produktionsbedingungen Rechnung tragen. Bayern hat 2003 den ökologischen Gesamtzuchtwert eingeführt. In diesem Projekt wird er auch auf Österreich ausgedehnt.  Mehr

Entwicklung von Brownscore

Bei der Exterieurbewertung muss eine Vielzahl von Merkmalen zu Gesamtnoten zusammengefasst werden. Das System Brownscore kombiniert zahlreiche Merkmale gemäß ihrem Einfluss auf die Nutzungsdauer der Kühe zu einer optimalen Note.  Mehr

GenTORE

Das Projekt „Genomic management Tools to Optimize Resilience and Efficiency” (kurz GenTORE) hat das Ziel, neue auf Genomanalyse basierende Werkzeuge zur Verbesserung der empfindlichen Balance zwischen Resilienz und Effizienz in einem breiten Spektrum von Haltungsbedingungen zu entwickeln.   Mehr

Möglichkeiten zur Entwicklung einer Zuchtwertschätzung auf Temperament

Landwirte fordern zunehmend Kühe mit ruhigem Temperament. Wir untersuchen, welche einfachen Kriterien hierfür eine praxisgerechte Aussage liefern und eine Zucht auf Umgänglichkeit ermöglichen.  Mehr

Zukunftswege

Genomische Zuchtwertschätzung ist ein extrem dynamisches Entwicklungsfeld. In diesem Projekt werden Erweiterungen und Verbesserungen der genomischen Zuchtwertschätzung bei Rindern in Bayern untersucht.  Mehr

Biotechnik Rind

FOR Gen Embryo

Die Genomik kann theoretisch ab der Zeugung Aussage über den züchterischen Wert eines Tieres machen. In diesem Projekt werden Embryonen in einem sehr frühen Stadium einer kleinen Untersuchung unterzogen und Geschlecht, Zuchtwerte, Hornlosstatus und Erbfehlerfreiheit bestimmt.  Mehr

Kombi-Modell

Es werden die Möglichkeiten der kombinierten Nutzung neuer reproduktionstechnologischer Verfahren als Hilfsmittel bei der Bewältigung von Zuchtaufgaben untersucht.  Mehr

Diagnose der subklinischen Endometritis beim Rind

Gebärmutterentzündungen ohne äußere Symptome stellen ein Problem in der Rinderhaltung dar. In diesem Projekt wird eine Methode zur Diagnose solcher Erkrankungen entwickelt.  Mehr

Untersuchung des MHC bei Rindern und Schafen

Der MHC ("major histocompatibility complex") hat eine Schlüsselrolle in der Erkennung von Krankheitserregern und in der Unterscheidung von "Selbst vs. Fremd". Das Projekt hat zum Ziel, Gentests zur Verbesserung der Gesundheit von Schafen und Rindern zu entwickeln.  Mehr

Leistungsprüfung Rind

Locomotion, Integumentschäden und Verschmutzungsgrad in der bayerischen Rinderpopulation

Das Projekt untersucht, ob sich mit einer Erfassung von Bewegungsabläufen, Hautverletzungen und Verschmutzungsgrad im Rahmen der Nachzuchtbewertung beim Rind Aussagen über das Tierwohl machen lassen.  Mehr

Möglichkeiten einer routinemäßigen Nachzuchtbewertung von Kühen mit hohem genetischem Niveau

Bullenmütter haben oft keine eigenen Zuchtwerte für Exterieurmerkmale, weils sie als Jungkuh nicht bewertet wurden. Eine Bewertung aller Jungkühe ist jedoch aus Kapazitätsgründen nicht möglich In diesem Projekt untersuchen wir, wie treffsicher eine Bewertung von Jungkühen mit hohem vorgeschätzten Zuchtwert ist.   Mehr

Pro Gesund 2.0

Pro Gesund 2.0 ist die Weiterentwicklung desRinder-Gesundheitsmonitorings Pro Gesund. Das Monitoring soll um die Bereiche Kälber- und Klauengesundheit erweitert werden und die Zahl der teilnehmenden Betriebe soll erhöht werden.   Mehr

Zuchtversuch Rind

Zucht auf Fleischqualität beim Gelbvieh in der Mutterkuhhaltung

Gelbvieh bewährt sich in der Mutterkuhhaltung durch Frühreife und gute Fruchtbarkeit kombiniert mit guter Milchleistung. In diesem Zuchtversuch wird eine Mutterkuhherde am Bezirkslehrgut der Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken in Bayreuth im Hinblick auf besonders gute Fleischqualität weiterentwickelt.  Mehr

Zucht auf Hornlosigkeit beim Fleckvieh in der Milchviehhaltung

Das langjährige Hornloszuchtprojekt in der Milchviehversuchsherde Grub demonstriert, dass natürlich hornlose Kühe inzwischen dasselbe genetische Niveau erreichen wie ihre behörnten Gefährtinnen.  Mehr

Schwein

BayernGO – Stärkung der bayerischen Ferkelerzeugung durch nachhaltigkeits- und tierwohlorientierte Selektionsmaßnahmen

Ziel des Projektes ist es, eigenremontierenden Ferkelerzeugern mit Hilfe der genomischen Selektion auch einen Zuchtfortschritt über die Sauenseite zu ermöglichen. Gleichzeitig soll in den Betrieben das Auftreten von Erbfehlern vermindert und die genetische Resistenz gegen bestimmte Produktionskrankheiten erhöht werden.   Mehr

Validierung der genomisch-optimierten Zuchtwertschätzung beim Schwein (ValPigGS)

In diesem Projekt sollen insgesamt 50 Piétrain-Eber intensiv nachkommengeprüft werden, um die genomisch-optimierte Zuchtwertschätzung zu validieren. Nur mit einem funktionierenden Verfahren kann das Potential der Genomischen Selektion für die bayerische Schweinezucht genutzt werden.   Mehr

Feldprüfung Eber

Stationsprüfungen sind teure Elemente eines Zuchtprogramms. Oft wird ihnen vorgeworfen, dass die Ergebnisse in der Praxis nicht reproduzierbar sind. Dieses Projekt zeigte, dass die Stationsergebnisse hervorragend in die Praxis übertragbar sind. Feldprüfungen erwiesen sich dabei als organisatorisch schwierig bei einem sehr beschränkten Merkmalsspektrum.  Mehr

InGeniS

Das Projekt hatte den Aufbau eines routinemäßig einsetzbaren Zuchtwertschätzverfahrens für die genomische Selektion bei den Rassen Deutsche Landrasse und Piétrain zum Ziel.  Mehr

PigsWithTails

Wir erforschen, ob das Schwanzbeißen bei Schweinen genetische Ursachen hat und welche züchterischen Strategien ggf. anzuwenden wären, um das Schwanzbeißen zu reduzieren.   Mehr

Technopathien der Gliedmaßen bei Mastschweinen: Ursachen - Entstehung - Tierschutzrelevanz

Schweine in modernen Haltungsverfahren zeigen oft „Auftreibungen“ an den Beinen. Wir untersuchen gemeinsam mit der LMU München wann und wodurch diese entstehen und ob den Tieren daduch Schmerzen oder Beeinträchtigungen entstehen.  Mehr

Schaf

Multi-Natursprung (MuNaSch)

In dem Projekt Mulit-Natursprung werden gleichzeitig 3 bis 4 verschiedene Zuchtböcke während der Deckperiode in der Herde eingesetzt. Ziel des Projektes ist es, das Verfahren des gleichzeitigen Einsatzes von Zuchtböcken mit der notwendigen Abstammungssicherheit zur Markteinführung zu bringen.  Mehr

Auswirkungen verschiedener Methoden des Schwanzkupierens bei Lämmern

Das Kupieren des Schwanzes bei Lämmern gerät zunehmend in die Kritik. Daher ist eine wissenschaftliche Abwägung zwischen einerseits der Belastung durch das Kupieren und andererseits der Vermeidung von Problemen durch den Verzicht auf diesen Eingriff dringend geboten.  Mehr

Gebietsheimische Saatgutmischungen für Ausgleichsflächen mit Schafbeweidung

Auf sog. Ausgleichsflächen dürfen zukünftig nur noch gebietsheimische Saatgutmischungen verwendet werden. Wir untersuchen verschiedene Mischungen, die für eine Pflegenutzung mit Heumahd und anschließender Schafbeweidung optimal geeignet sind, das heißt, die gesunde Schafe mit wirtschaftlich vertretbaren Zunahmen sicherstellen.  Mehr

Untersuchung des MHC bei Schafen und Rindern

Der MHC ("major histocompatibility complex") hat eine Schlüsselrolle in der Erkennung von Krankheitserregern und in der Unterscheidung von "Selbst vs. Fremd". Das Projekt hat zum Ziel, Gentests zur Verbesserung der Gesundheit von Schafen und Rindern zu entwickeln.  Mehr

Im Fokus

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL

Neue Telefonanlage in Grub

  • Die LfL hat am Standort in Grub ab sofort eine neue Telefonanlage. Man ist dort unter der Rufnummer 08161 8640 + neue Durchwahl erreichbar. Die neue Durchwahl setzt sich wie folgt zusammen: 7 + alte 3-stellige Durchwahl.

Veranstaltungen

Kompetenzzentrum Grub