LfL-Newsletter: Landwirtschaft im Fokus 04/2025

TOP-Themen des Monats

Pflanzenbausysteme der Zukunft: biodivers – bodenschonend – digital

Luftbild verschieder Felder.

Foto: LfL

Seit 2022 werden am Standort Ruhstorf an der Rott neue Pflanzenbausysteme und Technologien getestet, um den Pflanzenschutzmitteleinsatz und das Erosionsrisiko zu mindern sowie die Biodiversität zu fördern. Auch die Frage der Arbeitszeitersparnis durch Feldroboter sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz solch ungewohnter Landschaftsbilder werden hier untersucht. Durch die Kooperation mit der Uni Passau wurde zudem ein innovatives Wissenstransferkonzept etabliert.  Mehr

Mais ist gesund, gut verträglich und regional, aber schmeckt er auch?

Ein Tisch mit verschiedenen Schalen und Speisemaiskörnern.

Foto: LfL

Mais zu essen, hat bei uns keine Tradition. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei nur 4 kg Mais, beim Weizen sind es dagegen 70 kg. Dabei hat Mais einiges zu bieten: Er ist glutenfrei, histaminarm, vollgepackt mit wichtigen Vitaminen sowie Mineralstoffen und wächst auch bei klimatischen Herausforderungen gut. Mit dem Projekt "SpeiseMaisQualität" soll der heimische Anbau von Speisemais gefördert und Eigenschaften identifiziert werden, die ihn für den Verzehr auszeichnen. Und für die Akzeptanz ist es wichtig, dass er auch schmeckt.   Mehr

Forschungsprojekt des Monats

Kartoffel- und Zuckerrübenschädling: Neues LfL-Projekt sucht nach Lösungen

Ein Gemüsefeld.

Foto: Dieter Proff, AELF Ansbach

Die Erreger Stolbur und SBR, auch als "Bakterielle Kartoffelknollenwelke" bekannt, traten zunächst bei der Zuckerrübe auf. Seit 2023 sind sie in Bayern auch an Kartoffeln nachgewiesen. Beide Erreger werden über die Schilf-Glasflügelzikade verbreitet. Das Projekt „BayKaStol“ des LfL-Instituts für Pflanzenschutz versucht, die Auswirkungen auf den Kartoffelanbau in Bayern zu erforschen und Lösungsansätze für die Praxis zu finden. Die Gewächshaus- und Freilandversuche analysieren Krankheitsverlauf, Ertragswirkungen sowie Sortenanfälligkeiten.   Mehr

Zahl des Monats

Grafik mit dem Schriftzug: 272.900 Schafe werden dezeit in Bayern gehalten.

 

LfL-Panorama

Wiesenmeisterschaft 2025 im östlichen Mittelfranken

Zwei Personen stehen in einer blühenden Bergwiese.

Foto: Sabine Heinz, LfL

Bereits zum 15. Mal werden auch heuer wieder Landwirtinnen und Landwirte ausgezeichnet, die besonders arten- und blütenreiche Wiesen bewirtschaften. Die gemeinsame Aktion von Landesanstalt für Landwirtschaft und BUND Naturschutz in Bayern findet jedes Jahr in einer anderen Region statt, diesmal im östlichen Mittelfranken. Gesucht werden blumenreiche Wiesen, deren Aufwuchs im landwirtschaftlichen Betrieb genutzt wird. Bewerben können sich Betriebe aus den Landkreisen Roth und Nürnberger Land sowie der Stadt Nürnberg noch bis 22. April.   Mehr

Veranstaltungshinweise

Agrarmarktanalyse

Milch- und Molkereiwirtschaft

Personalia

Dr. Johann Ertl ist seit dem 1. April neuer Leiter des Instituts für Tierzucht in Grub. Er war zuletzt Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen (ASR).

Neue LfL-Publikationen

LfL-Information
Für eine optimale Tränkwasserversorgung auf der Weide

Zwei Rinder an einer Tränke.

Foto: Birgit Gleixner, LfL

Bayern ist Weideland. Die Weidehaltung von Rindern bietet viele Vorteile. Wichtige Voraussetzung ist neben einer professionellen Weideführung und Zäunung vor allem auch die optimale Versorgung mit Tränkwasser. Strategisch angelegte, kostengünstige und den Bedürfnissen der Tiere angepasste Tränken sind für das Wohlbefinden der Tiere unerlässlich. Die neue LfL-Information bietet auf 14 Seiten umfassendes Praxiswissen zu den Anforderungen, der Planung, der Installation und der Kontrolle fester Tränke-Einrichtungen auf der Weide.   Mehr

LfL-Information
Leitfaden zur emissionsarmen Gülleausbringung auf Grünland aktualisiert

Bodennahe Gülleausbringung

Foto: LfL

Im Mittelpunkt dieses LfL-Leitfadens stehen Informationen zur emissionsarmen Gülleausbringung auf Grünland mit Schleppschlauch, Schleppschuh oder Injektion. Da es seit Februar 2025 dazu neue fachrechtliche Vorgaben sowie Erkenntnisse aus Forschungsvorhaben gibt, wurde der Leitfaden nun entsprechend überarbeitet. Die umfangreichen Informationen auf insgesamt 51 Seiten sollen beitragen, sowohl die Fragen von Grünlandbetrieben wie auch von interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum optimalen Einsatz der oben genannten Technik zu beantworten.   Mehr

LfL-Information
Praxisleitfaden für ökologische Schweinefütterung neu erschienen

Kleine Ökoferkel im Stall.

Foto: Birgit Gleixner, LfL

Mit neuem Namen und umfassend überarbeiteten Inhalten: Die frühere "Fütterungsfibel" ist jetzt als "Praxisleitfaden – Ökologische Schweinefütterung" verfügbar. Das praxisnahe Nachschlagewerk liefert Landwirten, Beratern, Schülern und Lehrkräften fundierte Informationen zur Fütterung von Schweinen im Öko-Landbau. Die Aktualisierung berücksichtigt die neuen gesetzlichen Vorgaben, die ab 2027 eine vollständige Versorgung der Schweine mit ökologisch erzeugten Futtermitteln vorschreiben.   Mehr

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