LfL-Information
Grasbasierte Fleischerzeugung aus der Mutterkuhhaltung
1. Auflage

Titelblatt der Publikation

Die grasbasierte Fleischerzeugung aus der Mutterkuhhaltung auf Grundlage hochwertiger Grassilagen in Verbindung mit professionelle Weideführung ermöglicht die Erzeugung hochwertiger Schlachtkörper. Die LfL-Information erläutert, wieso die Säugezeit auf 10 Monate verlängert werden sollte und wie die Absetzterschlachtung und Ausmast von Ochsen und Bullen in Verbindung mit professioneller Weideführung funktioniert.  (16 Seiten)

Erscheinungsdatum: Juli 2025

Schutzgebühr: 1 €

Die Publikation als PDF pdf 1,2 MB

Stück  

Zusammenfassung

  • Grasbasierte Absetzer-, Ochsen-, und Bullenmast auf Mutterkuhbetrieben ist möglich und kann gute Leistungen erzielen.
  • Eine verlängerte Säugezeit von 10 Monaten vereinfacht das Herdenmanagement und verbessert die Futtereffizienz, die Mastleistung der Kälber und die Kondition der Mutterkühe.
  • Saisonale Abkalbung (November - Januar) in Kombination mit Weidehaltung erleichtert das Betriebsmanagement deutlich.
  • Die Schlachtung und Vermarktung von 10 - 11 Monate alten Absetzern mit einem Schlachtgewicht von 400 - 450 kg vereinfacht das Management auf kleinen Mutterkuh betrieben. Dabei sind Ochsen den Bullen aufgrund besserer Fleischqualität vorzuziehen.
  • Die grasbasierte Ausmast von Ochsen bis zu einem Schlachtgewicht von 600 - 650 kg Körpermasse ist bei guter Grassilagequalität und professioneller Weideführung ohne Konzentratfuttergabe während der Ausmast möglich und es können gute Schlacht- und Mastleistungen erzielt werden. Bei mäßiger Grassilagequalität ist der Einsatz von max. 2 kg Konzentrat/Tier/Tag in der Ausmast sinnvoll.
  • Auch grasbasierter Ausmast von Bullen bis zu einem Schlachtalter von 700 - 750 kg Körpermasse ist möglich. Eine Konzentratfuttergabe in der Ausmast (max. 3 kg/Tier/Tag) steigert hier Leistung und Wirtschaftlichkeit – v. a. im konventionellen Betrieb.

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