Hopfenkrankheiten – Feldhygienekonzepte für das Citrus-Bark-Cracking-Viroid (CBCVd), die Verticilliumwelke und Virosen

Hopfengarten

In der Hallertau wurde das Citrus-Bark-Cracking-Viroid (CBCVd) erstmals im Jahr 2019 nachgewiesen. Das CBCVd ist in vielen Zitruspflanzen als ein Viroid mit geringem Schadpotenzial zu finden. Die Krankheit kann jedoch an den Hopfenpflanzen zu massiven Schäden und damit einher gehenden Ertragseinbußen führen.

2007 wurden erstmalig Symptome von CBCVd an Hopfen in Slowenien beobachtet.
Aufgrund des hohen Schadpotenzials für den Hopfen sollten Maßnahmen zur Abwehr der Einschleppung und Verbreitung des Schadorganismus getroffen werden.
Das Viroid führt bei allen in der Hallertau kultivierten Hopfensorten ab Mitte Juni zu deutlichen Stauchungssymptomen bis hin zum Absterben der Reben. Durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kann das Viroid nicht direkt bekämpft werden. Folglich ist es notwendig andere Lösungen zu finden, die dem Hopfenbau in Deutschland mit der Viroid-Problematik helfen.
Der Arbeitsbereich Hopfen (LfL) hat in Zusammenarbeit mit dem Hopfenring e.V. Feldhygienekonzepte für das CBCVd, die Verticilliumwelke und Virosen erarbeitet. Die Downloadversionen finden Sie unter folgenden Links: