Forschungs- und Innovationsprojekt
Auswirkung der Gänsesägervergrämung auf die Entwicklung der Äschenpopulationen in ausgewählten südbayerischen Fließgewässerstrecken
Gänsesäger können insbesondere die Bestände der Äsche stark gefährden.
Die Äschenbestände in Bayern zeigen seit Ende der 1980iger Jahre insbesondere in Südbayern dramatische Bestandseinbrüche. Häufig ist die kritische Bestandsgröße unterschritten, so dass eine Bestandserholung durch Eigenreproduktion nicht mehr möglich ist bzw. eine Gefahr der genetischen Verarmung besteht. Die Ursachen hierfür sind u. a. im Fraßdruck des Gänsesägers zu sehen.
Zielsetzungen
Methode
- Hinsichtlich Gewässerstruktur und Beeinträchtigungen vergleichbare Vergräm- und Referenzstrecke in einer räumlichen Nähe von nicht weniger als 4 km.
- Gute Reproduktionsmöglichkeiten für die Äsche gegeben.
- Belastbare Zahlen zur Gänsesäger Präsenz generierbar und optimale Vergrämung gewähr leistbar.
- Die Fischwanderung zwischen Vergräm- und Referenzstrecke darf nicht durch Querbauwerke behindert sein.
Ergebnis
Projektinformation
Projektleitung: Dr. M. Schubert
Projektbearbeitung: N. N.
Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Laufzeit: 01.07.2020 – 30.06.2025
Projektpartner: TU-München (Wildbiologie und Wildtiermanagement), Fachberatungen für Fischerei der Bezirke Oberbayern und Schwaben
Förderkennzeichen: A/20/03

