Fütterungsanlagen

Fressende Kühe an Grundfutterwiegetrögen
Die elektronische Tiererkennung mittels Transpondern und die gleichzeitige exakte tierindividuelle elektronische Aufzeichnung des Futterverbrauches bieten eine optimale Grundlage für wissenschaftliche Fütterungsversuche und zuverlässige einzeltierbezogene Fütterungssysteme.
Vom Institut für Landtechnk wird einerseits die Methode der exakten Futtergewichtsermittlung mittels Wiegezellen vor und nach einem Tierbesuch an der Futterstation bei Wiederkäuern als auch die Ermittlung der Verzehrsdauer bei bekannter Verzehrsgeschwindigkeit bei Pferden für solche Systeme angewendet.
Auf dieser Basis wurden Systeme, bestehend aus Zugangskontrolle zur Futterstation, Wiegetrog, einem speziellen Prozessrechner zur Futterstationssteuerung sowie einem PC-Programm zur Verwaltung der Anlage und Datenarchivierung entwickelt. Das System kann an verschiedene Tierarten wie Milchkühe, Mastrinder, Kälber, Schafe und auch Pferde angepasst werden.
Insgesamt wurden seit 1992 11 Anlagen für Rinder mit insgesamt 266 Wiegetrögen, 7 Anlagen für Schafe mit 56 Futterautomaten und eine Anlage für Schweine mit 24 Futterautomaten installiert und technisch betreut.
Für Pferde wurden Durchlauf-Kraftfutterstationen und für Grundfutter Rücklaufstände (Sackgasse) entwickelt, die auf verschiedenen Versuchsbetrieben erprobt werden. Ein System zur exakten Grundfuttererfassung mittels Wiegetrog bzw. Wiegeplattform wurde 2006 auf dem Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Pferdehaltung, Haupt- und Landgestüt Schwaiganger installiert und weiterentwickelt.

Projekte