LfL-Wetterdatenmanagement

Das Bayerische agrarmeteorologische Messnetz besteht aus ca. 120 automatischen Kleinwetterstationen mit Datenloggern, deren Daten täglich abzufragen, zu prüfen und in einer Datenbank abzulegen sind. Der Abruf der abgelegten Messdaten durch verschiedene Anwernder muss einfach erfolgen.

Zielsetzung

Das Datenmanagementsystem hat zuverlässig folgende Aufgaben zu erfüllen:
  • vollautomatische Übertragung aller bereitstehenden Messdaten von den Stationen zur zentralen Datenbank
  • Prüfung der Datenqualität (Plausibilität) und Warnung bei Unstimmigkeiten
  • Bereitstellung der geprüften Daten im Internet für einen variablen Datenabruf.

Methode

Schematische Darstellung des Datenflusses von der Messtation zur Datenbank und von der Datenbank zu den AnwendernZoombild vorhanden

Schema Datenfluss

Das Datenmanagementsystem wurde als offenes informationstechnisches System gestaltet, welches die Nutzung aktueller standardisierter Hard- und Software ermöglicht. Es basiert auf einer SQL-Datenbank und der Datenübertragung per Modem sowie per TCP/IP im Internet. Steuerungsprogramme wurden in den Programmiersprachen C und Java erstellt.
An der Datenbereitstellungssoftware konnten aufgrund der offenen Architektur im laufenden Betrieb Erweiterungen zur Weiterleitung der Sondersensordaten vorgenommen werden.
Kleinere Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit des Gesamtnetzes konnten ebenso einfach realisiert werden (Softwarewartung).

Ergebnisse

  • hohe Zuverlässigkeit und Aktualität der Datenübertragung
  • hoher Sicherheitsstandard
  • anwenderfreundlicher, variabler Datenabruf über das Internet
  • einfache Werkzeuge zur Administration
  • Abrufmöglichkeiten für Sondersensorsignale für Versuchsansteller.
Projektinformation
Projektleiter: Dr.-Ing. Georg Fröhlich
Projektbearbeiter: Dr.-Ing. Georg Fröhlich
Laufzeit: seit 1990
Finanzierung: EU, BayStMELF
Projektpartner: LfL-IPS 3a, LFL-AIW