Entwicklung des Wollmarktes und -preises in Bayern und Deutschland
Wolle – ein Produkt mit viel Potenzial wiederentdeckt

SchafherdeZoombild vorhanden

Foto: Dr. Michael Ammich

Der Wollmarkt erlebte im Laufe der letzten 111 Jahre starke Schwankungen des Wollpreises und damit dem Wert der Wolle. Vor allem die Feinheit, Ausgeglichenheit, Farbe, Wolllänge und -kräuselung beeinflussen den Preis, der an dem Markt erzielt werden kann. Früher wurden in Deutschland vor allem Schafrassen mit Misch- und Schlichtwolle gehalten. Erst mit der Einfuhr von Merinoschafen aus Spanien und Frankreich um 1800 herum wurde die Wolle einheitlicher und feiner. Durch diese Beeinflussung der Wollqualität erlebte sowohl die Schafhaltung als auch die Zucht einen deutlichen Aufschwung.

Die Wollproduktion, allen voran die Haltung von Merinos, wurde zur züchterischen Hauptaufgabe im 19. Jahrhundert. Die Wollproduktion verlor erst Anfang des 20. Jahrhunderts, mit der Intensivierung der pflanzlichen Produktion zu Gunsten der Fleischproduktion, an Bedeutung. Daneben führten auch die zunehmenden Wollimporte aus Australien und den USA zu zunehmender Konkurrenz auf dem Wollmarkt und zu einer Bestandsreduktion (Schuh, G., 2005).

Kaufkraftentwicklung des Wollpreises (1914–2025)

LiniendiagrammZoombild vorhanden

Kaufkraftentwicklung des Wollpreises in Deutschland von 1914 – 2025 bezogen auf das Jahr 2025 (LfL-Bayern IBA, 2025; Chifflard, 2018, Deutsche Bundesbank, 2026)

Die Abbildung zeigt die Kaufkraftentwicklung von 1 kg Wolle seit dem Jahr 1914. Da es in den letzten 111 Jahren viele verschiedene Währungen in Deutschland gab, wurden die Kaufkraftentwicklung von 1 kg Wolle dem Kaufkraftäquivalent der deutschen Bundesbank (2026) umgerechnet. Somit zeigt das Diagramm, wie viel Euro im Durchschnitt des Jahres 2025 eingesetzt werden müsste, um in dem betrachteten Jahr 1 kg Wolle kaufen zu können. Der Preis von Wolle schwankte in den letzten 111 Jahren deutlich, da er durch das Weltgeschehen sehr stark beeinflusst wurde.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges wurde der deutschen Führung bewusst, dass die Versorgung mit Textilien über die Jahrhunderte stark vernachlässigt wurden. Um diesem Notstand entgegenzuwirken, wurden bis zum Ende des Krieges die deutschen Schafbestände auf über 5,4 Mio. Tiere gesteigert, was einer Aufstockung von ca. 20 % entsprach. In diesen Kriegsjahren mussten Schafhalter eine jährliche Bestandserhebung durchführen und den gesamten Wollertrag, auch Kleinstmengen, abliefern. Private Nutzung der Wolle musste von der Regierung genehmigt werden.

Historische Preisbeispiele und staatliche Maßnahmen

Zu Kriegsbeginn 1914 lag der Wollpreis noch bei 1,74 Mark/kg, was umgerechnet in Euro, im Jahr 2025, einem Wert von 11,48 €/kg entspräche. Durch die Festsetzung von Höchstpreisen (1917 lag dieser bei umgerechnet 53,36 €/kg für gewaschene Wolle) durch die Regierung konnte die Produktion um 30 % gesteigert werden. (Chifflard, 2018; Deutsche Bundesbank, 2026)

Wollverwertung und Reichswollverwertung 1918–1937

1918 wurde in Bayern eine Wollverwertung gegründet, die das Ziel hatte, die hohen Wollpreise aus den Kriegsjahren zu erzielen. Die Gründung der Reichswollverwertung GmbH im Jahr 1933 sollte die heimische Wollproduktion steigern, da aufgrund der Abtrennung Deutschlands vom Weltmarkt ein Notstand bei Spinnstoffen ausgebrochen war. Ab 1937 wurden die Preise für Wolle vom Staat festgesetzt und lagen bei 3,51 Reichsmark/kg Wolle, was heute umgerechnet 18,60 €/kg Wolle entspricht. (Chifflard, 2018; Deutsche Bundesbank, 2026)

Nachkriegsregelungen, Koreakrieg und Preiszusammenbruch (1945–1951)

Waldschafe an einem WaldrandZoombild vorhanden

Foto: Christian Mendel, LfL

Nachdem der Staat 1945 die Festpreise für Wolle beendete, wurde von der Textilindustrie und vom Wollhandel Festpreise mit Vollschurprämien von 30 % eingeführt. 1946 wurde von der Regierung eine Verordnung erlassen, dass die gesamte erzeugte Schafwolle an die Deutsche Wollverwertung abgegeben werden musste. Dies wurde 1948 mit der Währungsumstellung beendet. 1950 gab es sehr starke Schwankungen im Wollpreis. Hierbei lag der Erlös von 1 kg Merinowolle zwischen 10,48 DM (umgerechnet auf 2025 sind das 36,68 €/kg) und 21,68 DM (73,50 €/kg). Im Jahr 1951 brach der Wollpreis in der BRD drastisch ein, von 26,44 DM/kg auf 7,48 DM/kg, was durch den Koreakrieg verursacht und als sogenannter „Koreapreis“ bezeichnet wurde. Dies wurde durch die erhöhe Nachfrage an Rohstoffen zu Beginn des Koreakrieges 1950 ausgelöst, da die Weltgemeinschaft eine 3. Weltkrieg fürchtete. Als sich abzeichnete, dass es zu keinem Weltkrieg kommen würde, brach die künstlich erzeugte Nachfrage nach Wolle weg und es entstand ein Überangebot an Wolle auf dem Weltmarkt, was zu einem Zusammenbruch des Wollpreises führte. Dieser Verfall des Wollpreises konnte von der Deutschen Wollverwertung (DWV) aufgefangen werden. Über diese Organisation konnte 80 % der deutschen Wolle vermarktet werden. (Chifflard, 2018; Deutsche Bundesbank, 2026)

Zuchtpraxis, Selbstversorgung und Wollprämie (1950er–1960er)

Bis in die 50er Jahre wurden in Deutschland, besonders in der DDR, vor allem auf Wollertrag gezüchtet. Dort wurde der Selbstversorgungsgrad von 1960 – 1970 von 15 % auf 27 % gesteigert. (Göhler et al., 1979) Über die Jahre war der Wollpreis starken Schwankungen ausgesetzt. Schon in den 1960ern blieb die Schafwolle das am geringsten bezahltes Produkt aus landwirtschaftlicher Erzeugung und deckte nicht einmal die Kosten der Schur. In dieser Zeit wurde die Wollprämie, die von der Textilindustrie ab 1945 wurde, ein letztes Mal ausgezahlt. Diese hatte bis dahin die Verluste weitestgehend aufgefangen. (Chifflard, 2018)
Seit 1949 ist der deutsche Wollmarkt vollständig abhängig vom Weltmarkt. Bis heute gibt es für das Produkt Wolle keine Marktordnung, da dieses landwirtschaftliche Produkt bei Gründung der EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) nicht in den Katalog der landwirtschaftlichen Produkte aufgenommen wurde (Chifflard, 2018).

Aktuelle Lage auf dem Wollmarkt

Durch den niedrigen Wollerlös, dieser liegt für deutsche Merinowolle aktuell bei 30 – 40 ct/kg, der bereits seit vielen Jahren anhält, ist es den Schäfern nicht möglich die Schur kostendeckend durchzuführen.
Berechnung Differenz/Verlust eine Schäfers durch die Schur in €/Schaf (Landesverband bayerischer Schafhalter e.V., 2026)
Wollerlös (Netto)
Wollmenge pro Merinoschaf3 – 3,5 kg
Wollpreis (Merinowolle)0,30 – 0,40 €/kg
Wollerlös (Merinowolle)0,90 – 1,40 €/Schaf
Schurkosten (Netto)
Scherer3,70 – 4,50 €/Schaf
Aufträger1,00 €/Schaf
Verpflegung und Anfahrt der Scherer1,00 €/Schaf
Schurkosten5,70 – 6,50 €/Schaf
Differenz Wollerlös zu Schurkosten (Netto)5,60 – 4,30 €/Schaf
Kostenaufschlag für Kleinschafherden1,00 – 2,00 €/Schaf
Kosten für Herden < 100 Schafe (abhängig von der Infrastruktur)10 + X – €/Schaf

Marktsituation und Lagerung

Bis vor kurzen hatte die Wolle, selbst Merinowolle, überhaupt keinen Erlös und wurde, auch aufgrund fehlender Abnehmer, von vielen Schäfereien eingelagert. Eines der wichtigsten Hauptimportländer, China, kaufte nur noch Wolle mit einer höheren Feinheit auf, wodurch der europäische Wollmarkt, bei dem die Wolle aufgrund der Witterung deutlich rauer ist, fast vollständig zum Erliegen kam. (Doku Thema, 2023)
2024 wurde das Veterinärzertifikat für den Export deutscher Rohschafwolle nach China erneuert, wodurch es nun wieder möglich ist ungewaschene Wolle aus Deutschland nach China zu exportieren.

Nachfrage nach feinerer Wolle und Importpräferenzen

Aber nicht nur in China steigt die Nachfrage nach feinerer Wolle. Auch Firmen, die in Deutschland Wolle verarbeiten, greifen wegen der Feinheit auf Wolle aus Australien und Neuseeland zurück, da diese aufgrund der dortigen Witterung und Züchtung der Feinwollmerinos deutlich feiner ist als deutsche Wolle.

Nachfrage nach feinerer Wolle und Importpräferenzen

Schafherde mit Schäfer und Hund

Foto: Christian Mendel, LfL

Australischen Merinos wurden im Laufe der Jahrzehnte auf immer größeren Wollertrag und -feinheit gezüchtet, wodurch es zu Bildung von immer mehr Hautfalten kam, die ein mitgezüchteter Effekt der Ertragssteigerung sind. Jedoch kommt es bei diesen Tieren durch die Hautfalten, v.a. am After aufgrund von Verunreinigung durch Kot und Harn aber auch durch Verletzungen und humides Klima, zu starkem Fliegenmadenbefall (Myiasis), welche sich in die Haut des Schafes bohren, sich vom lebenden Gewebe ernähren und das betroffene Tier dadurch langsam und qualvoll töten. Der Befall mit Fliegenmaden ist die Haupttodesursache bei Wollschafen in Australien. Um diesen Befall der Schafe zu unterbinden, betreiben die meisten Schaffarmer in Australien das sogenannte Mulesing. Hierbei werden den Merinolämmern die Hautfalten um den After, meist ohne Betäubung, weggeschnitten, was ein blutiges und schmerzhaftes Prozedere ist. Dieser Schmerz hält noch einige Tage nach der Behandlung an. Ein Verzicht auf Mulesing wäre für die Farmer eine arbeits- und kostenintensive Tierwohlmaßnahme.

Forschung, Akzeptanz und ökonomische Anreize

Die Tiere müssen regelmäßig kontrolliert und die Wolle um den After mehrmals im Jahr ausgeschnitten werden. Zwar gibt es Forschung von Seiten australischer Universitäten, den Schmerz und das Leid zu reduzieren bzw. per Züchtung die große Menge an Hautfalten zu verringern, allerdings ist hier fraglich, inwieweit Tiere mit weniger Hautfalten von den Farmern akzeptiert werden, da sich dadurch nicht nur der Wollertrag reduziert, sondern nicht absehbar ist, wie sich dadurch die Wollqualität entwickelt. Solange der Handel die hohen Preise auf australische Schafwolle zahlt, existiert kein Anreiz den Ertrag zu Gunsten des Tierwohls zu mindern.

Produktionsmengen, Handelsströme und Herkunftsfragen

Australien produziert pro Jahr ca. 320 Mio. kg Rohwolle, was einem Wert von 2,3 Mrd. Euro entspricht und eine große Einkommensquelle des Landes darstellt. 88 % der weltweit genutzten Merinowolle wird in Australien produziert, 4 % jeweils in Argentinien, Südafrika und Neuseeland. In Ländern wie Neuseeland und Südafrika ist das Mulesing verboten. 11 % der australischen Wolle wird nach Deutschland importiert, 75 % nach China wo ein Teil davon, verarbeitet zu Garn, Stoff und Kleidung, ebenfalls nach Deutschland verbracht wird. Da die Nachfrage nach Merinowolle weltweit sehr groß ist, ist es nicht möglich den gesamten Bedarf aus Ländern mit Mulesingverbot/-verzicht zu beziehen. Des Weiteren achten viel Textilverarbeiter und- vermarkter nicht darauf, dass die verwendete Wolle aus mulesingfreien Betrieben stammt, oder sie vertrauen auf die Zusagen durch die Zwischenhändler. (ZDFzoom, 2019; BR 24, 2025)

Ursachen für Absatzprobleme deutscher Wolle

Das deutsche Wolle eine geringere Feinheit im Vergleich zur Australischen hat, hat verschiedene Gründe. Zum einen spielt die Witterung eine wichtige Rolle hinsichtlich der Wollfeinheit. Um vergleichbare Feinheiten wie in Übersee zu bekommen, müssten die Tiere bei Regen im Stall bleiben, was hinsichtlich Tierwohl und artgerechter Haltung nicht möglich ist. Eine feinere Wolle könnte die Tiere nicht mehr ausreichend gegen die Witterung schützen. Zum anderen wurde die letzten Jahrzehnte züchterisch wenig Wert auf die Wollqualität gelegt, was unter anderem dem niedrigen Wollpreis geschuldet ist. Allerdings ist die schlechtere Wollfeinheit nicht der einzige Grund, warum deutsche Wolle keinen Absatz mehr hat. Das Fehlen von größeren Mengen mit einheitlich guter Qualität, Wollverunreinigungen mit Futterresten, Einstreu und Kletten, fehlende Klassifizierung, keine farbliche Sortierung und teilweise eine Verunreinigung der Wolle mit Farbe sind weitere Gründe, warum Wolle aus Deutschland einen schlechten Absatz hat. (BR 3 – Bayerische Wolle, 2021)

Warum hat heimische Wolle keinen Markt mehr?

Barbadosschafe auf der Weide

Foto: Barbara Vetter, FüAk

Mit Beginn der Industrialisierung, dem Anbau der Baumwolle und der Entwicklung von Kunststoffen als Kleidung hat die heimische Schafwolle immer mehr an Wert verloren und ist vom Markt verdrängt worden. Durch den Verlust der Wollinfrastruktur wie, z.B. Wollwaschanlagen und Wollkämmereien, wurden die Kosten und der Aufwand für die Logistik immer größer. In ganz Europa gibt es nur noch rund ein duzend größere Wollwaschanlagen von denen immer mehr schließen. Dabei spielt für den deutschen Markt Belgien und Italien, auch aus logistischer Sicht, die größte Rolle. Kleinere Anlagen gibt es noch vereinzelt. Diese haben aber aufgrund der Durchsatzmenge keine große Bedeutung und können oft die geforderten Zertifizierungen und Auflagen der Textilindustrie nicht erfüllen. Die, durch die Entfernungen zu den Wollwäschereien, anfallenden hohen Transportkosten können durch die Erlöse von Wolle nicht gedeckt werden.
Zwar würde der Wiederaufbau einer Wollinfrastruktur dieses Problem abpuffern können, jedoch würden sich die Kosten für die Errichtung einer Wollwaschanlage im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Ein weiteres großes Problem stellt das aktuelle Seuchengeschehen durch die Blauzungenkrankheit in Deutschland dar, wodurch sich der chinesische Markt, der sich nach der Erneuerung des Veterinärzertifikats 2024 geöffnet hatte, wieder geschlossen hat. Dadurch ist der Wollpreis von bis zu 1,00 €/kg Rohwolle wieder auf 30 – 40 ct/kg Rohwolle eingebrochen. (Landesverband bayerischer Schafhalter e.V., 2026)

Verwendungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeitsaspekt

Eine Verwendung von heimischer Schafwolle in Form von Brandschutz- oder Dämmmaterial, Schallschutz oder im Textilbereich wie Loden oder Wollwalk wäre durchaus möglich, jedoch müsste auch hier die Wolle gereinigt und zu Weltmarktpreisen verkauft werden, was die Kosten der Schur weiterhin bei weitem nicht decken kann.
Die Frage die sich also nach wie vor stellt ist, wie dieses hochwertige Naturprodukt wieder an Wert und Ansehen gewinnen kann. Nicht zu vernachlässigen ist hierbei die Diskussion um nachhaltige Textilproduktion. Vor allem der Aspekt, dass die Wollfaser im Vergleich zu synthetischen Materialien wie beispielsweise Polyester keine umweltschädlichen Stoffe frei gibt, geschweige denn die menschliche Gesundheit durch Mikro- und Nanoplastik belastet, darf nicht missachtet werden. Hier ist es vor allem an den Unternehmen der Textilbranche (nicht nur Kleidung, sondern auch Heimtextilien etc.) in ein Umdenken für Mensch und Natur zu kommen und dementsprechend zu handeln.
Quellen:
BR 3 (2021) – Bayerische Wolle
BR 24 (2025) – Bayerische Merinowolle: Ein unrentables Abfallprodukt?
(https://www.br.de/nachrichten/bayern/bayerische-merinowolle-ein-unrentables-abfallprodukt,UZlg5iJ)
Chifflard, 2018; Chronik der bayerischen Schafhaltung 1918 – 2018
Deutsche Bundesbank, 2025; Kaufkraftäquivalente historische Beträge in deutschen Währungen
Doku Thema (2023) -Schafwolle-Rohstoff ohne Zukunft (https://www.youtube.com/watch?v=qe7psKMOf7A)
Göhler, König & Thulke (1979): Bedeutung der Schafproduktion „Entwicklung und Umfang der Schafproduktion“
Landesverband bayerischer Schafhalter e.V. (2026) – Mail und Telefonat vom 17.03.2026
Schuh, G. (2005) – Entwicklung der Wollproduktion in Thüringen
ZDFzoom (2019) – Merino-Boom – Der wahre Preis der Kuschelwolle (https://www.youtube.com/watch?v=B6DUuVBrIqk)

Ansprechpartnerin:
Barbara Ostwald
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Agrarökonomie
Menzinger Straße 54
80638 München
Tel.: 08161 8640-1111
E-Mail: Agraroekonomie@LfL.bayern.de