Pressemitteilung – 13. März 2026, Poing-Grub, Landkreis Ebersberg
Kickoff in Grub: Aus DigiMilch wird DigiMilchPro
Das Forschungsprojekt zur Digitalisierung in der Milcherzeugung DigiMilch wird unter dem Namen DigiMilchPro mit neu sortiertem Themenspektrum fortgesetzt. Das Projekt wird vom Bund gefördert und läuft bis 2028. Schwerpunktthemen sind dabei das Datenmanagement und Datenvernetzung auf dem Feld, KI-Einsatz zur Verbesserung des Tierwohls, aber auch modernes Weidemanagement und der Wissenstransfer. Los geht’s am 27. April mit einer Kickoff-Veranstaltung in Grub bei Poing. Wer dabei sein will, muss sich beeilen, die Plätze sind begrenzt.
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Auch das Projekt DigiMilchPro beschäftigt sich mit den Chancen der Digitalisierung für die Milchviehhaltung (Foto: Kastner, DigimilchPro).
Die Digitalisierung stellt besonders für die kleinstrukturierte Landwirtschaft und familiengeführte Milchviehbetriebe eine vielversprechende Entwicklung dar. Das mittlerweile vielfältige Angebot an digitaler Technik für Feld und Stall bietet wirkungsvolle Hilfe beim Management von großen und kleinen Herden. Sechs Jahre lang hatte sich das Vorgängerprojekt "Experimentierfeld DigiMilch" mit diesen Chancen der Digitalisierung für die Milchviehhaltung und der Vernetzung vom Feld bis zum Melkstand beschäftigt, die verschiedenen Lösungen untersucht und den Einsatz in der Praxis erprobt.
Dieser Ansatz – in enger Zusammenarbeit von Forschern, Entwicklern und Landwirten konkrete Lösungen und praktische Anwendungen für die Landwirtschaft voranzubringen – steht bei DigiMilchPro ebenfalls im Mittelpunkt, das Themenspektrum ist jedoch neu sortiert und auch neue Partner sind im Boot. Die präsentieren sich bei der Kickoff-Veranstaltung in Grub: Forscherinnen und Forscher der Projektpartner Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Hochschule Osnabrück sowie Ludwig-Maximilians-Universität München sind ebenso dabei wie Vertreter von Software- und Maschinenherstellern sowie landwirtschaftlichen Selbsthilfeorganisationen. Und natürlich Landwirtinnen und Landwirte.
Die Veranstaltung soll den landwirtschaftlichen Betrieben, aber auch Firmenvertretern, Wissenschaftlern und allen Interessierten das neue Projekt, seine Details, Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und seine Zielsetzungen vorstellen und näherbringen. Dazu gibt es Impulsvorträge, Workshops sowie Rückblicke auf das Vorgängerprojekt und seine Ergebnisse. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist bei eigener Anreise frei. Die Zahl der Plätze ist allerdings begrenzt, eine Anmeldung daher notwendig. Jeder Teilnehmer muss sich dazu auch einzeln anmelden, Gruppenanmeldungen sind leider nicht möglich. Veranstaltungsort ist das LfL-Forum in Poing-Grub, Prof.-Dürrwaechter-Platz 5. Das detaillierte Programm und die Anmeldung sind unter www.lfl.bayern.de/ite/rinderhaltung/394407/index.php zu finden.
Weitere Informationen:
Auch das Projekt DigiMilchPro beschäftigt sich mit den Chancen der Digitalisierung für die Milchviehhaltung (Foto: Kastner, DigimilchPro).
Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unmittelbar nachgeordnet und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Landwirte und Berater sowie die Politik und Verwaltung. Die Hauptstandorte der LfL sind Freising und Grub-Poing. Ihre Aufgabenfelder sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausbildung, die Beratung und der Hoheitsvollzug. Mit Ihrer Arbeit unterstützt die LfL eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sowie eine vielfältige Kulturlandschaft.

