Pressemitteilung – 01. Juli 2026, Triesdorf, Landkreis Ansbach
Johannitag 2026: LVFZ Triesdorf präsentiert Zukunftsprojekt Laborneubau

Trotz hochsommerlicher Temperaturen zog der Johannitag auch dieses Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie hochrangige Gäste aus Politik und Milchwirtschaft nach Triesdorf. Das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchanalytik (LVFZ) stellte die Veranstaltung in den Dienst einer wichtigen Zukunftsaufgabe und präsentierte den geplanten Laborneubau sowie die moderne Aus- und Fortbildung rund um die Milchanalytik.

Mehrere Personen, eine Personen verkostet KäseZoombild vorhanden

Der deutsche Landwirtschaftsminister Alois Rainer verkostete beim LVFZ original Triesdorfer Käse (Foto: Erich Kaus, Weidenbach).

Zu den Ehrengästen am LVFZ zählten unter anderem der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer, der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner sowie die Bayerische Milchkönigin Julia Decker. Ein eigens für den Johannitag gestaltetes Banner zum geplanten Laborneubau bildete den passenden Rahmen für eine Fotosession der hochrangigen Delegation. Im Mittelpunkt stand dabei die Zukunft des Ausbildungsstandorts Triesdorf und die Bedeutung einer modernen Aus- und Weiterbildung in der Milchanalytik.

Gemeinsam mit dem Milchwirtschaftlichen Verein Franken e. V. plant das LVFZ Triesdorf einen vierstöckigen Laborneubau mit rund 3.000 Quadratmetern Nutzfläche. Entstehen sollen moderne Labor- und Unterrichtsräume, Verwaltungsbereiche sowie eine praxisnahe Geräteausstattung für die milchwirtschaftliche Analytik. Ziel ist es mit dem Neubau, die überbetriebliche Aus- und Fortbildung sowie die Ausbildung im Beruf der Milchwirtschaftlichen Laborantin beziehungsweise des Milchwirtschaftlichen Laboranten (MiLa) am Standort Triesdorf und für ganz Bayern langfristig zu stärken und zukunftssicher auszurichten. Die Planungen für das Projekt sind bereits weit fortgeschritten.

Mit einem abwechslungsreichen Mitmachprogramm machte das LVFZ das Bauvorhaben und das vielseitige Berufsfeld für die Öffentlichkeit am Johannitag erlebbar. An den Labor-Mitmachstationen konnten Groß und Klein selbst experimentieren und Einblicke in die Welt der Milchanalytik gewinnen. Großen Zuspruch fanden die Führungen mit "Live-Käsen" und "Live-Buttern", Sensorikverkostungen verschiedener Käsesorten sowie Analytik zur Butterqualität. Im persönlichen Austausch beantworteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVFZ zahlreiche Fragen und informierten über die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Milchanalytik.

Ergänzt wurde das Programm durch einen Informationsstand des ebenfalls an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) angesiedelten Instituts für Qualität in der Ernährungswirtschaft mit den Arbeitsgruppen Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse und Geprüfte Qualität Bayern. Frisches Snackgemüse und Kirschen gepaart mit Informationen rund um das Qualitäts- und Herkunftssicherungsprogramm des Freistaats Bayern luden vor Ort zu einer schattigen Verweilpause ein.

Mehrere Personen, eine Personen verkostet Käse

Der deutsche Landwirtschaftsminister Alois Rainer verkostete beim LVFZ original Triesdorfer Käse (Foto: Erich Kaus, Weidenbach).

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Acht Personen (Politiker, Milchkönigin usw.) auf einem Bild

Eine hochkarätige Gästeschar war im Rahmen des Johannitags am LVFZ für Milchanalytik in Triesdorf vertreten (Foto: Erich Kraus, Weidenbach).

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Mehrere Personen hören einer Führung in einem Labor

Einblicke in die Käse- und Butterherstellung gab es im Rahmen von Führungen durch das Technikum des LVFZ (Foto: LVFZ Triesdorf).

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Mehrere bunte Experimentierutensilien verteilt auf einem Tisch

Im Rahmen eines "Kinderlabors" konnten die jungen Besucherinnen und Besucher typische Labortätigkeiten kennenlernen (Foto: LVFZ Triesdorf).

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Zwei Personen stellen

Das an der LfL angesiedelte Institut für Qualität in der Ernährungswirtschaft (IQE) stellte sich mit einem Infostand vor

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Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unmittelbar nachgeordnet und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Landwirte und Berater sowie die Politik und Verwaltung. Die Hauptstandorte der LfL sind Freising und Grub-Poing. Ihre Aufgabenfelder sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausbildung, die Beratung und der Hoheitsvollzug. Mit Ihrer Arbeit unterstützt die LfL eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sowie eine vielfältige Kulturlandschaft.