Pressemitteilung – 25. Februar 2026, Freising
4. Weihenstephaner Grünlandgespräche in Freising
Grünland und Feldfutterbau haben in Bayern einen wichtigen Stellenwert. Sie machen rund ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Freistaat aus und dienen der Erzeugung der von Milch und Fleisch, erbringen aber auch wertvolle Umweltleistungen. Am 18. und 19. März veranstaltet die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), der Technischen Universität München (TUM) und die Arbeitsgemeinschaft Grünland und Futterbau (AGGF) die 4. Weihenstephaner Grünlandgespräche. Die zweitägige Veranstaltung dient dem Austausch und der Diskussion über aktuelle Aspekte der Forschung und die Rolle des Grünlands.
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Rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche in Bayern ist Grünland (Foto: Michael Friedel).
Dieses bereits zum vierten Mal durchgeführte Format der in Weihenstephan in Forschungs- und Lehre tätigen Organisationen LfL, HSWT und TUM richtet sich vor allem an Interessierte, Berater und Lehrer aus den Fachverwaltungen, den Verbänden und dem universitären Bereich. Der erste Tag dient dem Austausch und der Information zu aktuellen Grünland- und Futterbauprojekten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Diskussion unter den Teilnehmern. Themen dazu gibt es viele, beispielsweise die Biodiversitätsveränderungen in bayerischem Dauergrünland, die Ergebnisse aus dem -Projekt "Artenreiche Grünland-Mischungen übertreffen intensive Monokulturen", Saatgutmischungen für die intensive Grünlandbewirtschaftung oder auch die Überführung eines KI-basierten IT-Verfahrens zur satellitengestützten Erfassung von Schnittterminen und -häufigkeiten sowie Ertragsschätzung von Grünland- und Feldfutterbauflächen in einen permanenten Service für Bayern.
Der Workshop am zweiten Tag steht unter dem Überbegriff "Die Rolle des Grünlands in einem nachhaltigem Agrar- und Ernährungssystem". Dieses Motto gilt für die ganze Tagungsreihe. Ziel des Workshops ist daher auch eine gemeinsame Standortbestimmung. In diesem Jahr widmet sich der zweite Tag der Grünlandgespräche dem Thema "Abgestufte Grünlandnutzung – Hype oder Chance?" Auch der Blick über die Landesgrenzen ist dabei vorgesehen, nach Thüringen, Nordrhein-Westfalen oder auch Österreich.
Die 4. Weihenstephaner Grünlandgespräche finden heuer bei der LfL in der Langen Point 12 in Freising statt. Die Teilnahme an der zweitägigen Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anmeldung ist online noch bis zum 17. März möglich. Alle Infos und das detaillierte Programm sind auf der Homepage der LfL unter www.lfl.bayern.de/gruenlandgespraeche zu finden. Ansprechpartner ist Dr. Stephan Hartmann vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung.
Weitere Informationen
Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unmittelbar nachgeordnet und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Landwirte und Berater sowie die Politik und Verwaltung. Die Hauptstandorte der LfL sind Freising und Grub-Poing. Ihre Aufgabenfelder sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausbildung, die Beratung und der Hoheitsvollzug. Mit Ihrer Arbeit unterstützt die LfL eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sowie eine vielfältige Kulturlandschaft.

