Pressemitteilung – 07. Januar 2026, Freising / Berlin
Die Landesanstalt für Landwirtschaft auf der Grünen Woche

Mit den Themen Stallbau, Fischerei, digitale Milchproduktion und Streuobst ist die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) auch in diesem Jahr wieder dabei auf der Grünen Woche in Berlin. An insgesamt vier verschiedenen Ständen in der Bayernhalle (22b) und der Halle des Bundesagrarministeriums (23a) sind LfL-Mitarbeitende vor Ort, um den Besucherinnen und Besuchern auf einer der größten Messen der Agrar- und Ernährungswirtschaft einen Einblick in die vielfältige Arbeit der LfL zu geben. Die Grüne Woche hat vom 16. bis 25. Januar ihre Pforten geöffnet.

Stand der LfL auf der Grünen Woche mit Glücksrad. Zoombild vorhanden

Am LfL-Glücksrad kann man seine Kenntnisse in Sachen Streuobst gleich anwenden (Foto: Cordula John, StMELF).

Das Institut für Fischerei ist bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in der Halle des Freistaats Bayern. Gemeinsam mit dem Bayerischen Landesfischereiverband geben die Mitarbeitenden am Stand A216 in Halle 22b Auskünfte in allen Fragen der Fischerei – vom Fang von Fischen mit Netzen oder Angeln bis hin zu den Vorzügen des frischen, bayerischen Fischs als Lebensmittel. Bei einem spannenden Fischquiz können Besucher ihr Wissen testen und kleine Preise gewinnen. Kleine Kostproben machen die Vielfalt und den Geschmack heimischer Fische erlebbar. Einfache Fischrezepte und Wissenswertes – von der Ausbildung zum Fischwirt über die Teichwirtschaft bis hin zur Angelfischerei in Bayern – werden am Stand geboten. Beiträge zur Bayerischen Fischerei auf der Bühne der Bayernhalle runden den fischereilichen Messeauftritt ab.

Das Thema Streuobst, seine Bedeutung und wichtigen Funktionen für die Biodiversität, aber auch die Vermarktung werden ebenfalls in der Bayernhalle 22b vorgestellt. Am Stand B227 präsentiert sich der Bayerische Streuobstpakt, den die LfL koordiniert. Hier bekommen die Besucher Antworten auf alle Fragen in Sachen Streuobst. Am LfL-Glücksrad kann man die Kenntnisse gleich anwenden, hier gibt es ebenfalls kleine Preise zu gewinnen. Und man kann bei Vermarktern bayerische Streuobstprodukte am Stand auch selbst probieren. Die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) ist ebenfalls dabei und präsentiert in einer Ausstellung verschiedene Streuobstsorten. Wer sich für Streuobst interessiert, für den lohnt sich auf jeden Fall der Besuch des Stands B227 in der Bayernhalle.

Wie heute ein moderner Stall gebaut werden kann, zeigen die Kolleginnen und Kollegen vom LfL-Standort in Grub mit dem Projekt CowREAD. Der neue Gruber Milchviehstall, der für die zukünftigen Forschungsvorhaben und zur Demonstration für die Praxis dienen soll, wird in Berlin als haptisches Modell präsentiert. Durch die 3D-Visualisierung mit einer VR-Brille bzw. der Bedienung eines Xbox-Controllers kann der Stall interaktiv erlebt werden. Die parallele Präsentation der Visualisierung am Bildschirm ermöglicht es, die Forschungsvorhaben zu illustrieren und erklären. Vor allem für Landwirte, aber auch Forschende bietet der LfL-Stand 604 in der Halle 23a interessante Einblicke.

Das vom Bund geförderte LfL-Projekt DigiMilch ist ebenfalls in Halle 23a dabei. Das Experimentierfeld beschäftigt sich mit der Digitalisierung und Vernetzung der ganzen Prozesskette der Milcherzeugung – smarte Ideen für Feld, Stall und Melkstand. Am Stand 603 gibt es modellhaft einen Einblick in diese digitale Welt der Milchproduktion. Anhand von Dioramen, Videos und am Tablet erklären die LfL-Mitarbeitenden, was hier bereits umsetzbar ist und wo noch geforscht wird. Auch ein lebensgroßes Braunviehkuhmodell ist in Berlin mit dabei, um die Besucher auf das Experimentierfeld aufmerksam zu machen.

Präsent ist die LfL auch beim Symposium "Mit Wald und Holz Zukunft bauen – regionale Wertschöpfung in ländlichen Räumen", von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) in Kooperation mit dem Thünen-Institut und der LfL veranstaltet wird. Das Fachforum rückt die Frage in den Mittelpunkt, welchen Beitrag Wald und Holz zur ländlichen Entwicklung leisten können – und welche Rahmenbedingungen es braucht, um die ländlichen Räume als Standortfaktor für die Forst- und Holzwirtschaft zu stärken. Jochen Simon vom LfL-Institut für Tierhaltung, Tierernährung und Futterwirtschaft zeigt dabei konkrete Anwendungsbeispiele für Holz im ländlichen Raum. Das Fachforum findet am Donnerstag, 22. Januar, von 9 bis 10:30 Uhr statt und ist auch per Livestream zu verfolgen.

Stand der LfL auf der Grünen Woche mit Glücksrad.

Am LfL-Glücksrad kann man seine Kenntnisse in Sachen Streuobst gleich anwenden (Foto: Cordula John, StMELF).

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Präsentation auf der Bühne in der Bayernhalle.

Die Beiträge zur Fischerei auf der Bühne der Bayernhalle sind fester Bestandteil des LfL-Auftritts auf der Grünen Woche (Foto: LfL).

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Das Modell des neuen Gruber Milchviehstalls.

Der neue Gruber Milchviehstall wird in Berlin im Modell zu sehen sein (Foto: LfL).

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Produktköniginnen vor einem Bildschirm auf dem LfL-Stand.

Bei einem spannenden Fischquiz können Besucher ihr Wissen testen und kleine Preise gewinnen (Foto: LfL).

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Ein Tisch mit Info-Broschüren und Apfel-Probierstückchen.

Es lebe die Vielfalt: Auf der Messe gibt es Infos zum Streuobst und Probierhäppchen (Foto: LfL).

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Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unmittelbar nachgeordnet und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Landwirte und Berater sowie die Politik und Verwaltung. Die Hauptstandorte der LfL sind Freising und Grub-Poing. Ihre Aufgabenfelder sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausbildung, die Beratung und der Hoheitsvollzug. Mit Ihrer Arbeit unterstützt die LfL eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sowie eine vielfältige Kulturlandschaft.